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Jena. (tlz) Das Glashaus im Paradies soll zu neuem Leben erweckt werden. Der gleichnamige Verein hat sich dieses Ziel auf die Fahne geschrieben; am 18. Mai soll die Eröffnung gefeiert werden.

Vom Architekten Friedhelm Schubring entworfen, ist das Glashaus dem Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung 1929 in Barcelona nachempfunden. Den Pavillon hatte Mies van der Rohe entworfen. Das Glashaus war 1978 eingeweiht worden; zuletzt stand es leer und war dem Verfall preisgegeben.

Dem Glashaus-Verein schwebt für die künftige Nutzung eine Melange aus Kultur und Natur vor, erläuterte Vereinschef Armin Huber gestern. "Es soll eine Stätte der Erbauung, Vermittlung und Ertüchtigung werden", so Huber. Denkbar seien Lesungen, Diavorträge, Konzerte, aber auch Führungen für Vorschulkinder durch die Natur des Paradieses. Bevor der neun Mitglieder starke Verein mit dem kulturellen Programm beginnen kann, steht aber eine umfangreiche Sanierung ins Haus. Wie Thomas Dirkes vom Eigenbetrieb Kommunale Immobilien (KIJ) sagte, muss die Toilettenanlage erweitert und modernisiert werden. Zudem wird es eine Rundum-Verglasung mit Sicherheitsglas geben - als Sponsor konnte das Jenaer Glaswerk gewonnen werden. Für die Sanierung und als Anschubfinanzierung für den Betrieb fertigte der Jenaer Künstler Ekkehard C. Engelmann eine Vorzugsgrafik an. Gedruckt wurden 150 Exemplare, die für je 100 Euro als Kulturaktie verkauft werden sollen (Tel. Jena 442829).

In regelmäßigen Abständen sollen die "Aktionäre" über Fortschritte im und am Glashaus informiert werden.


 
 
 
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